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Häufig gestellte Fragen Notsender EPIRB

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Was ist ein EPIRB / Notsender?

EPIRB ist die englische Abkürzung für: Emergency Position Indicating Radio Beacon, das bedeutet auf Deutsch etwa: Notfallposition markierender Sender = Notsender / Seenotsender / Seenotbake / Notfunksender.

Die gesendeten Signale werden vom weltweiten Satelliten-System COSPAS-SARSAT empfangen, die Position wird ermittelt und an Bodenstationen weitergeleitet. Zudem können Flugzeuge, Schiffe sowie einige landgebundene Fahrzeuge der Such- und Rettungsdienste die Signale erfassen und sich so auf die Notposition einpeilen (sogenanntes Homing).

Gibt es verschiedene Notsender Typen?

Ja. Es gibt zwei verschiedene Typen, die in Deutschland erhältlich sind:

Kategorie I / Cat I: sendet auf 121,5 und 406 MHz.
Notsender mit automatischer Auslösung (float free Halterung) z.B. ACR Satellite2 406 #2774 oder ACR GlobalFix 406 #2742 oder ACR GlobalFix iPro 406 #2846 oder GME MT401FF

Kategorie II /Cat II: sendet auf 121,5 und 406 MHz.
Notsender, der von Hand aktiviert werden muß. ACR Satellite2 406, #2775 oder ACR GlobalFix 406 #2744 oder ACR GlobalFix iPro 406 #2848 oder ACR AquaFix 406 #2797.4 oder #2797.2 ACR AeroFix 406 #279924 oder #2799.2 GME MT 401 GME MT 410G ACCUSAT

Bei den 406 MHz Notsendern gibt es für die verschiedenen Fahrtgebiete zwei unterschiedliche Temperaturbereiche.

Class 1: Nutzung des Gerätes bis -40°C getestet
Class 2: Nutzung des Gerätes bis -20°C getestet.

ACR und GME liefern 406 MHz Notsender standardmäßig nur als CLASS 2 (bis -20°C).

 Was bedeutet automatische Auslösung float free?

Alle Kategorie I (Cat I) Notsender, so auch die von ACR und GME, haben eine Wandhalterung, aus der sie beim Sinken des Schiffes in ca. 13ft (4 Meter) Tiefe heraus gedrückt werden. Ein Wasserdruckauslöser durchtrennt dabei einen Stift, der den Sender freigibt. Eine Feder drückt den Sender auch in ungünstigen Lagen aus der Halterung heraus. Der Sender kann nun (bei fachgerechter Anbringung) an die Wasseroberfläche aufschwimmen (float free).

Kann ein Deutscher seinen Notsender EPIRB in den USA registrieren lassen?

Nein. Das amerikanische NOAA (National Oceanic and Atmosperic Authority) ist die US-Behörde, die die Datenbank für die US-Notsender führt. Seit etwa 1993 hat das NOAA mit der stetig steigenden Anzahl von Notsendern beschlossen, nur noch Notsender unter folgenden Bedingungen zu registrieren:
1. Der Besitzer ist US-Bürger oder hat einen US-Wohnsitz
2. Das Schiff ist in den USA registriert.
Kauft z.B. ein Deutscher einen 406 MHz Notsender in den USA (mit der dort bereits programmierten US-S/N), so kann der Käufer diesen Notsender nicht mehr (wie bis 1993) beim NOAA in den USA registrieren lassen. Der Notsender muss in diesem Fall für das Heimatland des Käufers umprogrammiert und über die dort zuständige Behörde registriert werden..

 

Regelmäßig gestellte Fragen zum GPS-Interface beim ACR-RapidFix406 und GyPSI-PLB 406 Notsender

Wie kann ich GPS-Daten in den Notsender "herunterladen (download)"?

Sie benötigen ein GPS-Gerät mit einem NMEA 0183 Datenausgang sowie ein GPS-Schnittstellenkabel. Das Kabel mit der optischen Schnittstelle wird von ACR Electronicsgeliefert. Es muß gemäß des Anschlußdiagramms in der Bedienungsanleitung des ACR-Notsenders mit der NMEA 0183-Schnittstelle am GPS verbunden werden. Dazu bitte auch dieAnleitung des GPS-Herstellers genau beachten.Das GPS einschalten und abwarten, bis es seinen Standort ermittelt hat. Das GPS muß soeingestellt sein, daß die Datenausgabe im Format NMEA 0183 erfolgt. Das GPS mittelsSchnittstellenkabel mit dem Notsender verbinden.Der ACR Notsender "erwacht" mehrmals pro Minute. Sobald der Notsender feststellt, daßgültige Koordinaten an der Schnittstelle anliegen, werden diese in den Notsender"hochgeladen".

Wie lange dauert es, bis Daten vom GPS in den Notsender geladen werden?

Wird der Notsender mit einem GPS verbunden, daß normal arbeitet und seine Position ermittelthat, so dauert die Synchronisation und der Daten-Download weniger als vier Minuten.Nachfolgende Datenkorrekturen erfolgen alle 20 Minuten. Diese Korrekturen benötigen wenigerals 20 Sekunden Zeit. Wird das GPS zwischenzeitlich vom Notsender getrennt, so kann dieSynchronisation wieder bis maximal vier Minuten benötigen.

Wie gelangen die GPS-Daten vom GPS zum Notsender?

Das GPS sendet die Daten als elektrische Strom durch das Kabel zum optischen Interface, dasaus einer Infrarot-LED am Kabelende und einem Sensor im Notsender besteht. Die GPS-Datenwerden vom Interface in Infrarotlicht umgewandelt. Durch eine durchsichtige Stelle amNotsender-Kopf wird das Signal in den Notsender übermittelt. Ein Infrarot-Sensor im Notsenderentschlüsselt die Daten.Die optische Übertragung wurde gewählt, damit keine Steckverbindungen am Notsender sind,die evtl. zu Leckagen führen. Dadurch ist der ACR-Notsender noch robuster und zuverlässiger.

Wie kann ich testen, ob der Notsender die GPS-Daten erhalten hat?

Den Schalter einmal kurz bis zur Mittelstellung (Anschlag) hochklappen und wieder in dieAusgangstellung zurücklegen. ACHTUNG: den Schalter nicht komplett umlegen (derSicherungs-Pin soll nicht abbrechen!).Wenn der Notsender die GPS-Daten erhalten hat, wird etwa vier Sekunden nach Abschluß desSelbsttests ein weiter Piepton zu hören sein, die LED blinkt zudem einmal zusätzlich. Detailssiehe Bedienungsanleitung der ACR-Notsender.

Muss mein GPS-Gerät speziell eingestellt werden, damit es Daten zumNotsender übermitteln kann?

in den meisten Fällen: JA - Es muß sichergestellt sein, daß der Datenausgang als NMEA 0183konfiguriert und als GGA NMEA eingeschaltet ist. Bitte das Handbuch des GPS-Geräteskonsultieren.

Benötigt mein ACR-Notsender eine spezielle EInstellung, damit er Datenempfangen kann?

NEIN - Am ACR-Notsender kann nichts eingestellt werden. Der ACR-Notsender empfängtautomatisch Daten, wenn das Interface-Kabel korrekt mit dem ACR-Notsender und mit demGPS verbunden ist und das GPS korrekt eingestellt ist (Datenausgang NMEA 0183, GGA-Format).Im Notfall übermittelt der Notsender die Koordinaten sofort nach dem Einschalten an dasSatelliten-System.

Wie lang darf das GPS-Interfacekabel maximal sein?

ACR Electronics empfiehlt eine maximale Länge von 400 ft, das entspricht ca. 120 Metern. DasKabel muß dafür einen Querschnitt von mindestens 24 AWG, das entspricht etwa einemKabelquerschnitt von 0,6 mm². Bitte dazu auch das Handbuch des GPS-Gerätes konsultieren.

Was passiert, wenn ich den Notsender mit dem GPS verbinde, bevor das GPS selbst Daten hat?

Der Notsender funktioniert normal, speichert und sendet aber keine Koordinaten. Der ACR-Notsender wird kontinuierlich nach GPS-Daten "suchen". Sobald das GPS Daten ermittelt hat,werden diesem vom Notsender übernommen.

Wie lange bleiben die GPS-Daten im Notsender?

Der Notsender behält die Daten unbegrenzt, bis eines von folgendem passiert:

Die Batterieverbindung im Notsender wird getrennt oder

Der Notsender wird, zumindest einmal kurzzeitig, vollständig eingeschaltet.

Wieviel Strom wird benötigt, um die Infrarot-LED des Interfacekabels zuspeisen?

Mindestens 3,3 Volt Gleichstrom und 2mA

Kann ich den ACR-Notsender noch mit an den NMEA 0183 Ausganganschließen, wenn schon andere Geräte angeschlossen sind?

JA - Es müssen mindestens 2 mA Strom bei 3,3 Volt Gleichstrom am Notsender zur Verfügungstehen. Die meisten GPS sind in der Lage, mehrere Geräte am NMEA Interface zu versorgen.Konsultieren Sie auch dazu das Handbuch des GPS.

 

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Notsender registreieren in Deutschland

Schifffahrt - Wassersport

Die Registrierung eines Notsenders für die Berufsschifffahrt und den Wassersport erfolgt zentral über die

BUNDESNETZAGENTUR (ehemals Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation / RegTP)
Außenstelle Hamburg
Sachsenstraße 12/14
20097 Hamburg
Tel: 040-23655-0
Fax: -182

Dazu ist eine sogenannte Frequenzzuteilung zu beantragen.

Direkte Links auf die Homepage der RegTP:

Antrag auf Frequenzzuteilung zur Nutzung für das Betreiben einer Seefunkstelle auf einem nicht funkausrüstungspflichtigen Schiff

Antrag auf Frequenzzuteilung zur Nutzung für das Betreiben einer Seefunkstellen auf einem funkausrüstungspflichtigen Schiff

Landnutzung
Notsender zur Nutzung an Land sind auf Grund von bisher nicht getroffenen gesetzlichen Regelungen für Deutschland noch nicht möglich. (Stand Okt 2008)

Luftfahrt
Die Nutzung von persönlichen Notsendern wie dem ACR AeroFix 406 wird hoffentlich demnächst möglich sein, Absprachen hierzu mit dem Luftfahrtbundesamt (LBA) bzw. des EASA versuchen wir zu treffen. Für mobile / tragbare Notsender / ELT im Luftfahrtbereich ist die Zulassungsfrage noch ungeklärt. (Stand Okt 2008)

Notsender / ELT werden in Deutschland mit der "24-bit Adresse" des Luftfahrzeuges programmiert. Diese ist identisch mit der sogenannten MODE S Adresse und kann dem entsprechend von uns in mobile Notsender / ELT wie das ACR AeroFix 406 / AquaFix 406 einprogrammiert werden.